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Was sind die Ursachen für Niederspannung im Stromnetz?

Bei 380V- und 400V-Drehstromnetzen wird Niederspannung in der Regel durch folgende Ursachen hervorgerufen:

Zu großer Stromversorgungsradius: Lange Übertragungsleitungen oder Niederspannungsleitungen erhöhen die ohmschen Verluste.

Unzureichende Blindleistung: Fehlen oder Ausfall von Blindleistungskompensationsanlagen sowie ein niedriger Leistungsfaktor auf der Verbraucherseite (z. B. Motoren) erhöhen den Blindleistungsbedarf und verstärken den Spannungsabfall in den Leitungen.

Unzureichende Trafoleistung: Die Leistung des Verteilungstransformators entspricht nicht dem Lastbedarf, was bei Überlast zu einem deutlichen Abfall der Ausgangsspannung führt.

Zu dünne Stromleitungen: Gealterte oder zu dünn dimensionierte Leitungen erhöhen ebenfalls den Spannungsabfall.

Leitungsmaterial: Bei gleichem Querschnitt verursachen Aluminiumleitungen einen größeren Spannungsabfall als Kupferleitungen.

Lastspitzen im Stromnetz: Saisonale Lasten (z. B. Klimaanlagen im Sommer, Heizungen im Winter) oder Spitzenlasten (z. B. industrieller Stromverbrauch in der Nacht) können zu lokalen Netzüberlastungen und Spannungseinbrüchen führen.

Ungleichmäßige Lastverteilung: Eine unsymmetrische Drehstromlast (z. B. durch viele einphasige Geräte) führt zu überhöhtem Strom in einer Phase und damit zu zusätzlichen Spannungsabfällen.

Leitungsalterung und Verschleiß: Mit der Zeit altern elektrische Betriebsmittel wie Kabel und Leitungen, der Widerstand steigt, die Leitfähigkeit sinkt, was zu höheren Verlusten und einer reduzierten Spannung beim Verbraucher führt.

Der Einsatz eines Spannungsstabilisators kann die meisten Niederspannungsprobleme lösen.

Werfen wir einen Blick auf die Eigenschaften des Spannungsstabilisators.